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Google frischt Desktop Bildersuche auf. Welche Folgen hat das für Ihr Hotel?

23. Oktober 2018 / xport.de

 

Was ist passiert?

Ein Teil des Google Updates Anfang Oktober 2018 verändert vor allem den Look der neuen Bildersuche der Suchmaschine. Einzelne Bilder Ihres Hotels, Ihrer Zimmer oder Wellness-Bereichs etc. nehmen nun einen größeren Platz in der Suchansicht ein. Das heißt natürlich auch, dass somit zunächst weniger Bilder zu sehen sind. Das Update der Bildersuche für mobile Geräte im März dieses Jahres hatte ähnliche Folgen.

Vorteil: Zwar werden wie gesagt nun weniger Bilder dargestellt, diese erhalten dafür mehr Platz für Informationen: 

  1. Domainname
  2. vom Webseitenbetreiber festgelegte Seitentitel
  3. Copyright

 

Googles Intention ist, dem Suchenden den Kontext von Bild und Webseite besser zu vermitteln. Angaben zum Urheberrecht sind jetzt für den Nutzer einfacher zu finden.

 

 

Außerdem bestätigte Google mit diesem Update, dass Bilder von vertrauensvollen Websites, die guten und relevanten Bild-Text-Content zum gesuchten Keyword bereitstellen, bevorzugt werden. Des Weiteren, so die Info, sollen aktuelle Bilder gegenüber älteren im Vorteil sein.

Bilder, die in angemessener Größe und "above the fold" oder zumindest zentral auf der Hotel-Website eingebunden sind, werden ebenfalls bevorzugt. Denn lt. Google soll die Zeit vorbei sein, in welcher der Nutzer beim Klick auf das Bild in der Bildersuche und nach anschließender Verlinkung in die Hotel-Website bis ganz nach unten scrollen muss, um das gesuchte Bild wieder zu finden.

Was bedeutet das für Ihre Hotel-Website?

Für Hoteliers ist es deshalb wichtig, die Auswahl und Anordnung der Hotelbilder zu überdenken. So sollten Fotos der repräsentativen Außenansicht und der Zimmer des Hotels groß und weit oben auf der Website eingebunden werden.

Verstecken Sie wichtige Bilder nicht mehr in Bildergalerien. Sie erhalten dort eine geringere Aufmerksamkeit. Für User und Ihr Google-Ranking nachvollziehbar ist es, wenn Bilder passend zur Jahreszeit aktualisiert werden. 

Ein weiteres Detail, dass wichtiger wird, ist der Seitentitel der einzelnen Unterseite, auf der das oder die Bild/er präsentiert werden. Den Seitentitel texten Sie am besten passend zu allen auf der Seite eingebundenen Bildern. Alles andere ist eher unpassend, wie der nachfolgende Screenshot zeigt.

 

 

Analyse der Website-Besuche über die Bildersuche

Über das kostenlose Website-Analysetool Google Analytics lässt sich bequem auswerten, von welcher Bildersuchmaschine Nutzer auf Ihre Hotel-Website gelandet sind. Genauer: auf welche konkrete Unterseite der Nutzer verlinkt wurde. Haben Sie allerdings mehrere Bilder auf dieser Unterseite, lässt sich leider nicht feststellen, welches einzelne Bild für den Website-Besuch verantwortlich war.

So richten Sie sich diesen speziellen Bericht ein:

 

Google Lens in der Bildersuche

Ein weiteres Indiz für die verstärkte Gewichtung der Bildersuche durch Google ist die in Kürze zur Verfügung stehende "Google Lens". Diese "Linse" wird in die Bildersuche integriert und kann Gegenstände innerhalb eines Fotos erkennen. Wird also ein Objekt innerhalb des Motivs erkannt, hebt es die Google Lens hervor und macht es anklickbar. So kann der Nutzer nach diesem oder ähnlichen Objekten suchen. Bilder von Ihrer Hotelbar könnten z.B. einen besonderen Cocktail enthalten, der bei Klick auf den Cocktail im Bild zur Cocktailkarte oder -Rezept verlinkt. Bieten Sie Ihren Gästen auf dem Zimmer z.B. Bluetooth-Soundboxen von bestimmten Marken an, können auch diese zukünftig erkannt und zum Anbieter verlinkt werden.

 

Zum Google-Blog: https://germany.googleblog.com/2018/09/visuelle-inhalte-in-der-google-suche.html

Neues Bezahlmodell für Google Maps

14. August 2018 / xport.de

Die Marktmacht Googles wirkt sich in diesem Fall besonders aus:

Seit dem 16. Juli 2018 gelten für die Website-Nutzung der API-Schnittstellen zu Google Maps, Routes und Places neue Preise.

Im Livebetrieb des eigenen Accounts innerhalb der Google Cloud Platform sehen wir, dass viele Hotels und Destinations reagieren müssen. Die zuvor schwer zu prognostizierenden Kosten können unter Umständen erheblich sein:

XPORT nutzt für die meisten Hotel-Websites der Hotel- und Tourismuskunden die „dynamic maps" von Google Maps. Das neue Preismodell verhält sich in diesem Beispiel so:

28.000 Aufrufe der dynamischen Karte pro Monat - meist über die Website - sind ohne Kosten möglich. Google nennt diese Aufrufe API-Calls oder API-Zugriffe. Zu den Aufrufen zählt jede Seite eines Hotel-Website-Auftritts, in der die Karte integriert wurde. Sobald beim Seitenaufruf das Script der Karte geladen wird, verbucht Google einen Aufruf. Das kann auch passieren, wenn die Karte für den Website-Besucher auf dem Display noch nicht zu sehen ist, weil sie z.B. weiter unten platziert wurde. Wird das Script geladen, klingelt Googles Kasse.

Auch innerhalb einer Website-Session können mehrere Aufrufe zusammen kommen. Nämlich dann, wenn der User die Karte auf der Startseite der Hotel-Website und der Seite „Kontakt und Anfahrt" besucht. Oder wenn sie bei einer Hotelkette mit mehreren Häusern in die entsprechenden Hotel-Detailseiten eingebunden und dort aufgerufen wurde.

Ab dem 28.001 Aufruf springt das Zählwerk an

Mit dem 28.001 Aufruf einer Hotel-Website mit eingebundener dynamischer Google Maps zählt Google in Dollar bzw. Euro mit. Bei weiteren 1.000 Aufrufen, also insgesamt 29.000 Karteneinblendungen, sind 7 Dollar, derzeit 6,13 Euro, fällig. Diese Aufrufpakete von je 1.000 sind auf den Monat gerechnet. XPORT hat das Kontingent von 28.000 Maps-Aufrufen innerhalb weniger Tage erreicht. Bei uns liegt es daran, dass wir über den einen, eigenen Account mehrere Hotel-Websites laufen lassen.

Pro Account stellt Google eine monatliche Gutschrift von 200 Dollar, derzeit 175 Euro, zur Verfügung. Wichtig ist, dass diese Gutschrift tatsächlich nur pro Account, nicht pro Website-Auftritt gilt. Wir raten deshalb, sich einen eigenen Account anzulegen, um diese monatlichen 175 Euro Gutschrift vollständig nutzen zu können: https://cloud.google.com/maps-platform/

Rechenbeispiel typische Hotel-Website / Monat:

  1. 180.000 mtl. Seitenaufrufe einer typischen, gut frequentierten Hotel-Website
  2. 80.000 Seitenaufrufe davon luden das Script der dynamischen Google Maps (Startseite, Lage, Kontakt, Restaurant, Tagungsangebote etc.)
  3. 28.000 dieser Seitenaufrufe sind laut Google kostenfrei
  4. bleiben 52.000 kostenpflichtige Seitenaufrufe
  5. 52.000 Seitenaufrufe / 1.000er Aufrufpakete x 6,13 Euro = 320,32 Euro
  6. 320,32 Euro minus 175 Euro monatliche Gutschrift
  7. 145,32 Euro monatliche Kosten

Erheblich, oder?

 

UPDATE 8. AUGUST 2019

Der aufmerksame Leser Horst Naumann informierte uns, dass die 200-$-Gutschrift UND die 28.000 kostenlosen Kartenaufrufe seit kurzem ineinander schmolzen. D. h., dass Google die Gutschrift nun für die 28.000 Aufrufe verwendet und nicht mehr zusätzlich zur Verfügung stellt. Anhand unseres eigenen Accounts überprüften wir das sofort. Wir hatten im Zeitraum Juli 2019 knapp 30.400 Aufrufe der dynamischen Map, Geotracking und Street View. Für dieses um 2.400 Aufrufe überzogene Budget berechnete uns Google 2,65 €.

 

Alternative

Eine kostenfreie Alternative wäre die Einbettung der statischen Google Maps. Ohne jegliche Anpassungen wie die Integration von 3D-Grafiken von Gebäuden, Zoomstufen, individueller Adress-Maker oder ähnliches. Viele unserer Hotelkunden wünschen sich die Darstellung ihrer Hausadresse ohne die Abbildung umliegender Wettbewerber. Mit der statischen Google Maps lässt sich dieser Wunsch nicht umsetzen.

Aber egal ob dynamisch oder statisch: Um Google Maps nutzen zu können, muss in Zukunft ein API Key erstellt und genutzt werden. Über diesen läuft die Anbindung an die Google Cloud Platform. Die Standard- und die Premium-Version von Google Maps wurden zusammengelegt, so dass jeder Nutzer auch ein entsprechendes Zahlungsprofil hinterlegen muss – selbst wenn er nur das kostenlose Kontingent verwendet. Wie bereits oben geschildert liegt der Vorteil eines eigenen Rechnungskontos in der Nutzung des monatlichen 200-Dollar- bzw. 175-Euro-Guthabens.

Eine weitere Alternative stellen die Angebote von OpenStreetMap oder TomTom dar. Geoawesomeness hat 10 Wettbewerbstools zusammengefasst: http://geoawesomeness.com/looking-for-google-maps-api-alternatives-here-are-the-best-picks/


Folgende Maßnahmen sind empfehlenswert:

1. Maßnahme: Eigener Google Maps Account inkl. eigenem Rechnungskonto, das auf Ihr Unternehmen läuft. Für jedes Rechnungskonto stellt Google monatlich wie gesagt die 200 $ Guthaben bereit, die von den Kosten abgezogen werden. Der Account muss von Ihnen mit Benutzername und Passwort eingerichtet werden: https://cloud.google.com/maps-platform/pricing/

2. Maßnahme: Checken Sie zunächst Ihre täglichen, wöchentlichen und monatlichen Nutzungzahlen bzw. Seitenaufrufe der Google Maps innerhalb Ihrer Hotel-Website. Wie schnell kommen Sie ans kostenfreie Gebührenlimit je Monat?

3. Maßnahme: Umbau Google Maps auf dynamisches Nachladen (Lazy Load).
Sinnvoll kann auch die Umprogrammierung der Karteneinbindung sein, sodass diese komplett nachgeladen wird. Und zwar erst, wenn der User an der Stelle der Hotel-Website angekommen ist, an der die Karte platziert wurde. Nachteil: eine kurze Wartezeit nach Scrollvorgang. Vorteil: der Gebührenzähler läuft erst an, wenn der User die Karte tatsächlich nutzen möchte. Es entsteht zwar ein einmaliger Entwicklungs-Aufwand, da es dafür keine fertigen Lösungen gibt. Letztendlich spart sie aber in den Folgemonaten erhebliche Google-Gebühren.

4. Maßnahme: Auch überlegenswert: der sparsamerer Einsatz der Map. Muss die Karte tatsächlich überall eingebunden werden? Vor allem die Seiten, die einen erheblichen Traffic erzeugen, fallen dabei ins Gewicht. Ein Ansatz wäre, die Karte nur auf den Hotelanfahrtseiten einzubauen.

5. Maßnahme: An der Stelle, an der normalerweise die Google Karte zu finden war, wird ein kartenähnliches Bild oder Illustration vorgehalten. Copyright-sicher versteht sich, kein Screenshot der Google Maps. Ein deutlicher Hinweis gibt dem User zu verstehen, dass er bei Klick auf dieses Bild bzw. diese Grafik die dynamische Karte nachladen kann.

 

Sportliche Auszeit: Wenn der Agenturchef 30 Tage durch Deutschland radelt

07. Juni 2018 / xport.de

Ende Mai begab sich unser Firmenchef Alex in eine ungewöhnliche Auszeit. Er startete „bedforgood" und radelt seitdem durch Deutschland.

Nicht zum Selbstzweck, sondern um Spenden für Kinder einzusammeln, die sich keinen Urlaub oder Feriencamp leisten können.

„Meiner Agentur ist viel Gutes wiederfahren. Seit 12 Jahren betreuen wir Kunden der Hotel- und Tourismusbranche und sorgen für schöne Internetseiten. Erst im vergangenen November gewannen wir den Dresdner Marketingpreis mit dem Projekt ,Website der Superbuden-Hostels Hamburg'. Wir haben uns für jeden Kunden ins Zeug gelegt und erfolgreich gewirtschaftet. Nun ist es an der Zeit, etwas zurückzugeben.", erklärte uns Alex den Ursprung seiner Idee.

Auszeit per Deutschland-Tour
„Schon lange träumte ich von einer Auszeit. Und von einer Tour durch Deutschland, um Kunden zu besuchen, Neukunden zu gewinnen und wieder persönlich ins Gespräch zu kommen." führte Alex weiter aus.

Doch lässt sich eine Auszeit mit Arbeit verbinden? Schließlich will unser Agenturchef am Ende jedes Tages mit dem Chef des Zielhotels über die Branche plaudern. Fotos müssen beschriftet, Kilometer- und Spenden-Stände sowie Social-Media-Kanäle gecheckt werden.

Kann man so die Balance zwischen Auszeit und Arbeit halten? „Am Ende der 30-Tage-Tour werde ich es wissen.", bleibt Alex gespannt.

 

30 Hotels in 30 Tagen

08. Mai 2018 / xport.de

bedforgood: Spendentour von XPORT gemeinsam mit 30 Hotels

Seit 12 Jahren betreut Alexander Creutzburg (Foto links) mit xport.de die Hotel- und Tourismusbranche und sorgt für schöne Internetseiten, die verkaufen. Erst im vergangenen November gewannen wir den Dresdner Marketingpreis für Agenturen mit dem Projekt „Website der Superbuden-Hostels Hamburg".

"Wir haben uns für jeden einzelnen Kunden ins Zeug gelegt und erfolgreich gewirtschaftet. Nun ist es an der Zeit, etwas zurückzugeben.", erläutert Alex den Ursprung seiner Idee: Am 28. Mai steigt er in den Sattel seines Fahrrads und wird in 30 Tagen 30 Hotels in Deutschland besuchen. Dank des E-Bikes von Haibike kann er die Strecke mit elektronischer Unterstützung zurück legen.

Go Global: wie Ihr Hotel vom Boom internationaler Gäste profitiert

13. März 2018 / xport.de

Der Deutschland-Tourismus boomt – zum achten Mal in Folge konnten die Übernachtungszahlen gesteigert werden und stiegen 2017 auf einen neuen Bestwert von 459,6 Millionen. Dabei schätzen nicht nur die Deutschen selbst die Vielfalt ihres Landes und tauschen gerne mal das Glas Sangria auf Mallorca gegen ein kühles Bier im Bayerischen Wald aus. Auch immer mehr internationale Gäste entdecken die Feriendestinationen zwischen Sylt und den Alpen für den perfekten Ausgleich zum Alltag. Doch wer sind diese Gäste? Woher kommen sie? Und welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus für den Tourismussektor?