Nehmen wir persönlich: Superbude Hotel Hostel

Vom Verkaufsschlager zum Superhit: 
Die Startseiten-Personalisierung der Superbude Hotel Hostel

Wir personalisierten die Startseite der Hotel-Website der Superbude per lockerer Nutzerabfrage.

Superbude

Superbude.com

DIE HERAUSFORDERUNG


Schon oft sind wir mit der Superbude ungewöhnliche Wege gegangen – die Marke und das Produkt selbst leben davon, sich abseits des Mainstream zu bewegen.


So konnten wir in unserer 15-jährigen Zusammenarbeit viele verrückte Ideen umsetzen. 2019 entstand die Super-Idee, die Gäste mit personalisierten Inhalten auf der Startseite zu begrüßen. In Zeiten personalisierter Werbung naheliegend. In unserem Portfolio gab es noch nichts Vergleichbares.


Von der fixen Idee über kreative Pausen bis zum ersten Release vergingen fast zwei Jahre. Auf dem vorhandenen Feature aufbauend, mit dem eingeloggte Besucher schon zuvor wie alte Freunde begrüßt wurden („AHOI Jörn!" in Hamburg, in Wien mit „SERVUS Jörn!"), sollte die Personalisierung der Inhalte auf den gesamten Startseiten-Inhalt ausgerollt werden.


Locker vom Hocker


Ziel war, dem Gast mit einer lockeren unaufdringlichen Abfrage nach Superbuden-Art die Informationen zu entlocken, welche für die Personalisierung der Startseite wichtig sind:


Welches Reiseziel: Wohin soll die Reise gehen: Hamburg oder Wien?


Mit wem unterwegs: Wer begleitet dich auf deiner Reise: Familie, Pärchen, Freunde, Business?


Auf Basis der Angaben („Woho! Geschafft.") werden Inhalte gezeigt, die auf die Situation des Nutzers zugeschnitten sind: Beispielsweise sieht das recherchierende Oberhaupt einer Familie beiInteresse an der Wiener Superbude USPs, die für den Familienurlaub relevant sind:


Im Zimmerslider steht die Vierbettbude ganz vorn, im Artikelslider werden zuerst Tipps und Anregungen für Familien gezeigt.


Outet sich der Gast hingegen als Business-Reisender mit Ziel Hamburg, liegt der inhaltliche Fokus auf Informationen zu Highspeed-Internet, Doppelbuden mit unterschiedlicher Ausstattung und Tipps zum Essen- oder Ausgehen zum Afterwork.


Die Marketer der Superbude möchten der bunten Gästestruktur gerecht werden und zeigen, dass man jede Zielgruppe schätzt und willkommen heißt.


Alles andere als simpel


Im Hintergrund dieser 2-stufigen, scheinbar simplen Abfrage spielen sich komplexe Prozesse ab: Aus den zwei Antwortmöglichkeiten im ersten Schritt (Wohin: Hamburg/Wien?) und den vier Optionen im zweiten Schritt (Mit wem: Familie/Pärchen/Freunde/Business) ergeben sich acht mögliche Kombinationen.


Entsprechend müssen auch zu jedem Inhaltsbereich (z.B. Einleitungstext, USPs, Zimmer, Umgebungstipps, Musik-Playlist, FAQ, Blogartikel, Bildmaterial) acht verschiedene, auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnittene Varianten bereit stehen. 


Die Superbude-Redakteure greifen hierfür auf ein von XPORT programmiertes Konstrukt zurück, wodurch sie die Zuordnung der jeweils passenden Inhalte definieren (und jederzeit selbst bearbeiten) können. In der Ausgabe auf der Website greift dann eine Logik zur Anzeige der relevanten Inhalte für die Personalisierungseinstellungen des Gastes. Dieses Prinzip ist zukünftig um weitere Standorte, Zielgruppen oder zusätzliche Schritte in der Abfrage erweiterbar (z. B. „Wann möchtest du uns besuchen?").


Ihr seht: Keine Hexerei, kein fauler Daten-Zauber, sondern pure Logik. Gepaart mit redaktionellem Geschick, lesefreundlichem Text und fundierten Kenntnissen über die Zielgruppen.


Viel Spaß beim Ausprobieren. Lasst euch inspirieren!


Hier entlang zur personalisierten Startseite der Superbude »