Sushi – der Trend ist ungebrochen

Seit mindestens zehn Jahren ist der Sushi-Boom ungebrochen. Kein Wunder, denn die japanischen Rohfisch-Häppchen sind nicht nur lecker, sondern gelten auch noch als besonders gesund, weil kalorienarm, ungegart und reich an Nährstoffen. Und nicht zu unterschätzen ist natürlich außerdem der Lifestyle-Faktor: Sushi essen ist très chique. Wer kein brauchbares Sushi Restaurant in Reichweite hat, kann auch beim Lieferservice Sushi bestellen – oder Makis und Nigiris selber machen.


Sushi – Exportschlager vom Mekong

Schwer zu glauben, aber wahr: Sushi wurde keineswegs in Japan erfunden – bzw. nur bedingt. Ihren Ursprung haben die Häppchen in einer Konservierungsmethode für Süßwasserfisch, die am Mekong entstand. Der Fisch wurde in gekochtem Reis in Gefäßen eingelegt, um ihn zu fermentieren. Die Methode gelangte über China auch nach Japan. Hier entstand dann im 18. Jahrhundert die heutige Form des Sushi.

Grundbestandteile eines jeden Sushi sind im wesentlichen gesäuerter Klebreis, diverse Gemüse, Wasabi, natürlich Fisch und in der Regel Nori (Seetang). Letzterer ist vor allem für Makis (in Nori-Blätter gewickelte Fisch-Gemüse-Röllchen) unerlässlich, die in der westlichen Welt quasi als das Sushi schlechthin angesehen werden. Dabei kann Sushi wesentlich vielfältiger sein und wird in einem guten Sushi-Restaurant, wie dem Restaurant Ogura oder Sushi und Wein in Dresden, auch als Nigiri, Gunkanmaki oder Oshi-Sushi gereicht.

Sushi – Eigenbau, Tiefkühl oder Lieferdienst

Als kalorienarme, leckere Häppchen sind Maki, Nigiri & Co. beliebt. Aber sind sie wirklich gesund? Die klare Antwort lautet: Jein. Sushi-Reis ist wie die meisten Reissorten geschält und damit eines großen Teiles seiner Inhaltsstoffe beraubt. Nori enthält jede Menge Jod, was lebensnotwendig ist. Gerade im Binnenland litten die Leute früher häufig unter Jodmangel. Das ist heute durch die Verwendung von jodiertem Salz allerdings kein Thema mehr und zu viel Jod ist auch nicht gut. Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion sollten sich deshalb beim Sushi zurückhalten. Fisch enthält viel Eiweiß und Mineralien und gesunde Omega-3-Fettsäuren. Da er jedoch im Sushi roh verwendet wird, ist streng darauf zu achten, dass er absolut frisch ist – oder frisch aufgetaut. Apropos aufgetaut: Auch Sushi ist natürlich mittlerweile in der Convenience-Variante zu haben, nämlich tiefgefroren. Ob das was taugt, und wenn ja, von welchem Discounter, darüber gehen die Meinungen bei Sushi-Freunden weit auseinander. Hier gilt im Zweifel: probieren geht über studieren. Sushi lässt sich jedoch auch zu Hause zubereiten. Das ist gar nicht so schwer und Nori bekommt man in jedem besseren Supermarkt. Diese werden eingeweicht, anschließend kommt der Klebreis und Gemüse und/oder Fisch hinein, dann wird das Ganze zusammengerollt und in mundgerechte Häppchen geschnitten – fertig ist der Maki.


Wem das doch zu aufwendig ist, der kann auch einfach beim Lieferservice Sushi bestellen. Beim Sushi Lieferservice Dresden z.B. bleiben kaum Wünsche offen. Von der einfachen Maki-Kollektion bis zur Sushi-Box Kyoto mit einem guten Dutzend verschiedener Makis und Nigiris wird hier in Dresden einiges geboten.