Sportliche Auszeit: Wenn der Agenturchef 30 Tage durch Deutschland radelt

07. Juni 2018

Ende Mai begab sich unser Firmenchef Alex in eine ungewöhnliche Auszeit. Er startete „bedforgood" und radelt seitdem durch Deutschland.

Nicht zum Selbstzweck, sondern um Spenden für Kinder einzusammeln, die sich keinen Urlaub oder Feriencamp leisten können.

„Meiner Agentur ist viel Gutes wiederfahren. Seit 12 Jahren betreuen wir Kunden der Hotel- und Tourismusbranche und sorgen für schöne Internetseiten. Erst im vergangenen November gewannen wir den Dresdner Marketingpreis mit dem Projekt ,Website der Superbuden-Hostels Hamburg'. Wir haben uns für jeden Kunden ins Zeug gelegt und erfolgreich gewirtschaftet. Nun ist es an der Zeit, etwas zurückzugeben.", erklärte uns Alex den Ursprung seiner Idee.

Auszeit per Deutschland-Tour
„Schon lange träumte ich von einer Auszeit. Und von einer Tour durch Deutschland, um Kunden zu besuchen, Neukunden zu gewinnen und wieder persönlich ins Gespräch zu kommen." führte Alex weiter aus.

Doch lässt sich eine Auszeit mit Arbeit verbinden? Schließlich will unser Agenturchef am Ende jedes Tages mit dem Chef des Zielhotels über die Branche plaudern. Fotos müssen beschriftet, Kilometer- und Spenden-Stände sowie Social-Media-Kanäle gecheckt werden.

Kann man so die Balance zwischen Auszeit und Arbeit halten? „Am Ende der 30-Tage-Tour werde ich es wissen.", bleibt Alex gespannt.

 

Geplante Downtime
Die Planung von der Idee bis zum Start nahm 12 Monate in Anspruch. Viele Hotelkunden waren sofort begeistert. Matthias Weber, Chef der WBW-Hotels in Essen, sagte sofort zu: „Ein Roadtrip für einen guten Zweck? Da machen wir mit!". Wir haben die Strecke mit Hilfe unserer Kundendatei abgesteckt. Die schönsten Hotels entlang attraktiver Fahrradrouten sollten es sein.

So schön die Zusagen aufgeschlossener Hoteliers sind: Eine Auszeit braucht vor allem das Verständnis der Familie und des Teams. Der Rest ist Organisation und eine gute Vertretungsregelung. Der Chef ist nur in Notfällen erreichbar. Sensible Entscheidungen werden über den Agentur-Slack-Kanal besprochen.

3.000 km Spendengelder
XPORT spendet einen Euro für jeden gefahrenen Kilometer des Chefs. Die teilnehmenden Hotels packen die gleiche Summe oben drauf. Außerdem bieten sie den müden Waden des Radlers ein erholsames Nachtquartier.

Urlaubsgeld für benachteiligte Kinder
Wir rechnen mit einer Spendensumme von 6.000 Euro. Die Summe wird am Ende der Tour über die "Aktion Lichtblick" der Sächsischen Zeitung an die Kindervereinigung Dresden e.V. überreicht. Mit diesem Geld veranstaltet der Verein im Herbst für 18 Kinder aus benachteiligten Dresdner Familien ein integratives Feriencamp bei Leipzig.

Durchhalten
„Ich bin auf die Erfahrung sehr gespannt. Mich bewegen viele Fragen. Auch die, ob ich durchhalte.", war Alex vor seiner Abreise nachdenklich. Denn die Tour ist eine körperliche Herausforderung. „Ich freue mich über die riesige Resonanz und bin mir sicher, dass ich viele Impulse für mich und mein Team mitnehmen kann."

Die Route
Ausgangspunkt der Tour "bed for good" war das 5-Sterne-Hotel Bülow Palais Dresden. Anschließend fuhr der Agentur-Chef entlang der Elbe, auf dem Elberadweg Richtung Meißen. Von Sachsen führt die Tour über Brandenburg, Berlin, die Uckermark bis nach Rügen ins Hotel am Meer in Binz. Im Norden angekommen, gehts Richtung Schleswig-Holstein zum Yoga-Hotel Kubatzki. Dann nach Hamburg zu den Superbuden, Essen und Bergisch-Gladbach. Über Frankfurt, den Harz und Leipzig radelt Alexander Creutzburg ab Mitte Juni wieder Richtung Dresden.

« Zurück zur Übersicht